Buchstabe G

G

 

 

Gemeinschaftseigentum. Laut Wohnungseigentumsgesetz ist bei der Eigentumswohnung zwischen dem Alleineigentum (Sondereigentum) und dem Gemeinschaftseigentum zu unterscheiden. Zum Gemeinschaftseigentum gehören die von allen Eigentümern gemeinsam genützte Flächen und Anlagen. Das sind einerseits Dächer, tragende Wände und Außenwände (auch denn sich diese im Bereich des Alleineigentums befinden), Böden, Treppenhäuser. Zu den gemeinsam genützten Anlagen gehören Aufzüge, Heizungs- und Lüftungsanlagen usw.

Generalmietvertrag. Bei einem Generalmietvertrag vermietet der Eigentümer ein Objekt an einen Generalmieter, der einzelne Flächen (Wohnungen) an Endmieter weiter vermietet. Man redet dabei von einer Zwischenvermietung oder Weitervermietung.

Grundbuch. Ein Grundbuch ist ein öffentliches Register von allen Grundstücken, die sich in einem Grundbuchbezirk befinden. In diesem Register werden außer den Besitzrechten für jedes Grundstück (Abt. I) auch die auf ihm ruhende Lasten und Beschränkungen (Abt.II) und die Grundpfandrechte (Abt. III) verzeichnet. Beschränkungen können z.B. entstehen, wenn gegen den Eigentümer ein Insolvenzverfahren eröffnet wird. In der Abt. III werden Hypotheken, Rentenschulden und Grundschulden eingetragen.

Grundschuld. Unter der Grundschuld handelt es sich um eine dingliche Absicherung bei einem Immobiliendarlehen. Die Grundschuld bedeutet, dass der Gläubiger ein Recht auf „Befriedigung seiner Forderungen aus dem Grundstück“ erhält, sei es durch Beschlagnahmung der Mieteinnahmen oder z.B. durch Zwangsversteigerung.

Grundstück. Unter einem Grundstück versteht man einen Teil der Erdoberfläche, für den im Grundbuch Besitzverhältnisse und andere Eigenschaften festgehalten werden (bzw. werden könnten – im Falle eines grundbuchfreies Grundstücks). Mit dem Erwerb einer Eigentumswohnung werden auch Anteile am Grundstück, auf dem sich die Immobilie befindet, erworben.